Online Trading – Informationen vom Anwalt

Online Trading – Betrug oder lukratives Geschäft?

Online Trading wird in letzter Zeit immer beliebter. Millionen Menschen sind mittlerweile im Bereich Online Trading aktiv. Dabei geht es hauptsächlich um Forex, CFD und Krypto Trading. Sehr viele Anleger stellen sich die Frage, ob die Anbieter von Online Trading vertrauenswürdig sind oder ihr Geschäftsmodell auf Betrug und Manipulationen basiert. Dazu muss man zuerst sagen, dass es viele lizenzierte Anbieter auf dem Markt gibt, die staatlicher Aufsicht unterliegen, so dass nicht behauptet werden kann, dass Online Trading generell Betrug ist. Dennoch gibt es immer wieder Fälle, in denen diverse Pflichtverletzungen vorliegen oder sogar der Verdacht auf Betrug besteht. Besonders vorsichtig muss man bei nicht lizenzierten Firmen sein. Trader sollten sich rechtzeitig über die Seriosität der jeweiligen Trading Plattform informieren. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht BaFin veröffentlicht regelmäßig Warnungen vor verdächtigen Online Trading Anbietern.

Online Trading – Geld verloren oder Auszahlung verweigert?

Das Thema OnlineTrading ist sehr komplex und insbesondere unerfahrene Trader können oft nicht beurteilen, ob alles rechtens abläuft. Es gibt immer wieder Fälle, in denen diverse Pflichtverletzungen im Raum stehen. Betroffene, die durch ihre Online Trading Geschäfte Verluste erlitten haben, können ihren Fall von einem Rechtsanwalt überprüfen lassen. Auch diejenigen, die Schwierigkeiten bei ihren Auszahlungsersuchen haben, können sich an einen Anwalt wenden. Da die Software für Online Trading zahlreiche Parameter berücksichtigen muss, kann es durchaus auch zu technischen Fehlern kommen.

In manchen Fällen besteht auch der Verdacht auf Manipulationen und Betrug. In Fällen mit nicht lizenzierten Plattformen kann man oft davon ausgehen, dass das einzige Ziel der vermeintlichen Broker darin besteht mehr und mehr Geld zu kassieren und dieses für sich zu behalten, anstatt es für die vereinbarten Geschäfte einzusetzen.

Unternehmen, die Forex und CFD Trading anbieten locken Kunden mit großen Gewinnen in wenigen Stunden oder Tagen. Dennoch ist der Verlust der Investition mindestens genau so wahrscheinlich wie ein lukrativer Gewinn. Trading-Profis betrachten den Forex Handel als ziemlich risikoreich.

Online Trading – Schadensersatz

Bei Pflichtverletzungen des Online Trading Anbieters kommen Ansprüche auf Schadensersatz in Betracht. Aufgrund der Komplexität des Online Handels kommen diverse Pflichtverletzungen in Betracht, die zu Schadensersatz berechtigen können.

Bei nicht lizenzierten Firmen besteht oft der Verdacht des Betruges. Teilweise kann man davon ausgehen, dass vieles dort frei erfunden und manipuliert ist. So gibt es etwa Fälle, in denen die Betrüger vermeintliche Steuerzahlungen von ihren Kunden verlangen. Die Betrüger bedienen sich oft zahlreichen psychologischen Tricks und Manipulationstechniken.

Interessenkonflikte und Schadensersatz

In vielen Fällen kann es bei den Brokern zu Interessenkonflikten kommen. Dies ist etwa dann der Fall, wenn der Broker seinen Kunden “wohlwollende Tipps” gibt, obwohl er als Market Maker agiert und somit praktisch seinen eigenen Markt betreibt. Trader, die von einem rechtswidrigen Handeln ihres Brokers ausgehen, können Ihre Ansprüche auf Schadensersatz zunächst von einem Rechtsanwalt überprüfen lassen.

Auch eine finanzaufsichtliche Kontrolle ist keine Garantie für gute Geschäfte

Die Firmen für Forex und CFD Handel werden immer zahlreicher. Viele davon verfügen über eine staatliche Erlaubnis und werden von den zuständigen Behörden kontrolliert. Leider bedeutet auch eine Erlaubnis nicht immer, dass Pflichtverletzungen seitens der Firmen komplett ausgeschlossen sind. Viele Firmen für Online Trading sitzen in Zypern und werden von der zypriotischen Finanzaufsichtsbehörde CySEC reguliert. Die Behörde hat in den letzten Jahren Geldstrafen gegen mehrere Trading Plattformen verhängt und sogar einige Lizenzen entzogen. Auch in England sitzen viele Finanzdienstleister im Bereich Online Trading.

Zuständiges Gericht und anwendbares Recht

Sehr viele Firmen für Forex Handel befinden sich in anderen Ländern. Je nach Einzelfall kann es auch bei ausländischen Forex Trading Anbietern dazu kommen, dass deutsches Recht anwendbar ist und eine Klage in Deutschland erfolgen kann.

Forex und CFD Handel – Allgemeine Geschäftsbedingungen einiger Firmen problematisch

Bekanntlich steckt der Teufel im Detail. In den AGB einiger Firmen sind fragwürdige Klauseln enthalten, die die Kunden unangemessen einseitig benachteiligen. Daher kann es in manchen Fällen zur Unwirksamkeit der allgemeinen Geschäftsbedingungen kommen.

Warum traden selbst konservative Anleger mit riskanten Finanzprodukten?

Sogar sicherheitsbewusste Anleger handeln trotz der erheblichen Risiken im Online Trading, da sie mit vermeintlich attraktiven Angeboten konfrontiert werden und sie aufgrund der andauernden Niedrigzinsphase keine besseren Alternativen sehen. Zahlreiche Anleger in Deutschland, Österreich und der Schweiz suchen verzweifelt nach attraktiven Anlagestrategien und beginnen mit Forex und CFD zu traden. Dennoch ist bei derartigen Finanzprodukten der Totalverlust des Investments mindestens genauso wahrscheinlich wie hohe Renditen. Informationen über Probleme im Forex Handel

Viele Kunden im Bereich Forex berichten von nicht genehmigten Auszahlungen, ausbleibenden Gewinnen, unwirksamen bzw. nachteiligen Regelungen in Verträgen und allgemeinen Geschäftsbedingungen, Verdacht auf Manipulationen oder vom Totalverlust ihres Geldes unter verdächtigen Umständen.

Online Trading – Erfahrungen von Tradern

Es gibt sicher auch Experten, die mit Forex Handel erhebliche Gewinne erzielen. Doch allgemein gilt die Regel, dass je lukrativer ein Geschäft ist umso mehr Risiken damit verbunden sind. Auf verschiedenen Internetseiten berichten Investoren von erheblichen Geldverlusten im Bereich Online Trading. Bei vielen Plattformen verlieren ca. % 80 der Trader ihr eingesetztes Kapital.